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ED-Magazin

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Was ist das?

Erektionsstörung - was bedeutet das?

Eine Erektionsstörung ist die Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erzielen und zu erhalten. Diese äußert sich dadurch, dass der Betroffene keine ausreichende Steifheit des Penis zur Durchführung des Geschlechtsverkehrs erreicht oder die Erektion nicht lange genug aufrechterhalten kann, um eine befriedigende Sexualität zu erleben. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird dafür oft der ungenaue und negativ besetzte Begriff "Impotenz" verwendet. Medizinisch korrekt ist hingegen der Begriff "Erektile Dysfunktion" (ED), die vorliegt, wenn die Erektionsstörungen wiederholt und häufig auftreten.

Wie funktioniert eine Erektion?

Im Gehirn werden durch Sinnesreize bestimmte Botenstoffe aktiviert. Diese geben dem Penis das Signal „sexuelle Stimulation“ und bewirken das Entstehen einer Erektion:

  1. Ein bestimmter Botenstoff im Penis (cGMP) verursacht eine Entspannung der glatten Muskulatur der Schwellkörper und eine Erweiterung der zuführenden Blutgefäße im Penis.

  2. In die Blutgefäße des Penis strömt vermehrt Blut ein. Zugleich werden die blutabführenden Venen zusammengedrückt, so dass weniger Blut abfließen kann.
  3. Durch die erhöhte Blutmenge in den Gefäßen wird der Penis steif.

Fazit: Eine Erektion kann nur entstehen und erhalten bleiben, wenn der Botenstoff cGMP in ausreichender Konzentration im Penis vorhanden ist. Wenn dies nicht der Fall ist, helfen bestimmte Medikamente, die bereits 1998 mit beachtlichem Erfolg verschrieben werden.


Literaturquellen.

NIH Consensus Conference: Impotence. NIH Consensus Development Panel on Impotence.

JAMA 1993; 270: 83-90

Moncada Irrebarren I, Saenz de Tejada I: Vascular physiology of penile erection.

In: Textbook of erectile dysfunction; Carson C, Kirby R, GoldsteinI (eds). Isis Medical Media 1999: 51-58